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Liebe Besucher,

25 Jahre NABU Ettenheim

die Naturschutzbund Gruppe NABU Ettenheim hat sich aus der Gruppe Lahr im Jahre 1987 entwickelt . Mit der Eigenständigkeit wurden die begonnenen Artenschutzprojekte und Biotop-Pflegeprojekte weitergeführt und stark erweitert. Zu diesen meist über 20 Jahre kontinuierlichen Naturschutzarbeiten finden Sie unter den entsprechenden Rubriken umfangreiche Informationen.

Die Gruppenmitglieder haben sich durch ihr langfristiges Engagement für die Natur und Umwelt unserer Heimat einen hohen Wissenstand aneignen können, das immer wieder gefragt ist für Stellungnahmen zu verschiedensten Inanspruchnahmen von Naturwerten der Region.  Wir scheuen uns nicht auch kontrovers diskutierte Themen zu bearbeiten, wie den Ausbau der Bundesbahn am Oberrhein, das Integrierte Rheinprogramm mit seinen Rückhalteflächen oder den Schutz des Kormorans.

Laubfrosch im NSG Saure Matten

Die Verteidigung der Naturwerte dient unserem Allgemeinwohl auf höherer Stufe und bedarf nicht nur eines praktischen Engagements auf den NABU- eigenen Pflegeflächen, sondern großflächig auf politischer Ebene. Wir laden alle Interessierten herzlich zu unseren Sitzungen ein.

Unsere Natur braucht jeden Helfer, damit möglichst viel angepackt und umgesetzt werden kann. Gute Projekte wollen nachhaltig weitergeführt werden; neue Projekte sollen ins Laufen gebracht werden. Beim NABU Ettenheim kann sich jeder inhaltlich und zeitlich einbringen, wie es ihm möglich ist.

Bei uns kann man sich für eine artenreichere, gesunde Natur und Umwelt lokal engagieren und damit dem Allgemeinwohl dienen.

Thomas Ullrich – 1. Vorsitzender

 

 

 

 Aktuelles und Aktionen

 
NABU-Aktion „Alte Handys für die Havel“
 

havelNur 70 Kilometer westlich von Berlin liegt das Naturparadies „Untere Havelniederung“ – das größte zusammenhängende Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Die vielen Jahre der intensiven Nutzung der Havel haben jedoch ihre Spuren hinterlassen: Für die Schifffahrt wurde der Fluss einst begradigt, gegen das Hochwasser eingedeicht und Auenwald gerodet. Dazu haben sich die Probleme in den vergangenen Jahren durch ein abnehmendes Wasserangebot im Einzugsgebiet verschärft und dazu geführt, dass viele schützenswerte Arten mittlerweile akut vom Aussterben bedroht sind.

2005 startete der NABU daher an der Unteren Havel das größte europäische Renaturierungs-Projekt eines Flusses. Sandufer werden von ihrer steinernen Last befreit, Altarme und Flutrinnen wieder mit dem Fluss verbunden. Tiere und Pflanzen der Flussaue finden wieder einen besseren Lebensraum. Nach gründlicher Planung wird jetzt begonnen die erarbeiteten Maßnahmen in den nächsten Jahren umzusetzen.

Der Erlös aus den Althandys fließt in das Projekt und hilft dabei, die enorme Artenvielfalt der Region zu erhalten,die einzigartige Auenlandschaft wiederherzustellen sowie die Lebensbedingungen in und an der Havel zu verbessern.

Alte Handys können bei Familie Gorny (Freiburger Straße 24 A, 77955 Ettenheim) abgegeben werden.