Willkommen beim NABU Ettenheim

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

Mehr über uns
 

 

Keine Seilbahn durch den Taubergießen

Der NABU Ettenheim lehnt einen solch fundamentalen Eingriff in den Taubergießen entschieden ab. Dieser ökologisch und hydrologisch wertvolle Rest naturnaher Rheinaue vereint Schutzgebiete ersten Ranges: internationales Recht (Ramsar-Feuchtgebietsschutz), europäisches Recht (Natura 2000 – FFH und Vogelschutzgebiet), nationales Recht (Naturschutzgebiet) und Landesrecht sind gültig! Der NABU Ettenheim setzt sich für dieses europäische Naturerbe ein – zusammen mit dem NABU Landesverband und allen beteiligten Naturschutzverbänden. Nicht zuletzt, um die jahrzehntelangen deutsch-französischen Schutzbemühungen um den Taubergießen zu würdigen.

 

 

 

Konzession zur Apfelernte in den Sauren Matten

Die Streuobstwiese des NABU in den Sauren Matten ist ein wertvolles Biotop, das wir durch regelmäßige Wiesenmahd und Gehölzschnitt pflegen. Damit unterstützen wir nicht nur die Artenvielfalt, sondern fördern auch die Obsterträge der 56 Hochstammbäume. Durch die sorgfältige Sortenwahl bringen die Bäume zu unterschiedlichen Zeiten reife Früchte hervor - die Erntezeit erstreckt so über einen langen Zeitraum.

Wer alte Apfelsorten von ungespritzten Bäumen schätzt und selbst ernten möchten, kann beim NABU Ettenheim für 20 EUR eine Konzession zur Apfelernte erwerben. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zu Erhalt der Streuobstwiese und des guten Geschmacks geleistet - Naturerlebnis inklusive.

 

Weitere Info und Kontaktadresse:

Konzession zur Apfelernte



Volksbegehren Artenschutz - "Rettet die Bienen" in Baden-Württemberg

Die Initiatoren von pro Biene haben die erste Hürde für das Volksbegehrens  Artenschutz „Rettet die Bienen“ genommen: Über 35.000 Unterschriften (mehr als das Dreifache wie notwendig!) konnten gesammelt werden, um den Antrag für das Volksbegehren beim Innenministerium einreichen zu können. Bis zum 16. August werden diese von Innenministerium geprüft und es ist sehr wahrscheinlich, dass das Volksbegehren zugelassen wird. NABU und BUND Baden-Württemberg als die beiden größten Naturschutzverbände des Landes unterstützen das Volksbegehren.

 

Ab Mitte September wird die zweite Phase starten: das eigentliche Volksbegehren. Dann werden die Unterschriften von zehn Prozent der Wahlberechtigten gebraucht, d. h. es müssen innerhalb von 6 Monaten rund 770.000 Unterschriften neu gesammelt werden (die Unterschriften aus der ersten Runde zählen nicht).

 

Bitte helfen Sie mit, dass das Volksbegehren eine Erfolgsgeschichte wird. Unterstützen Sie den NABU und die anderen an der Aktion beteiligten Verbände mit Ihrer Stimme, wenn im Spätsommer die nächste Unterschriftensammlung startet!

 

Unter volksbegehren-artenschutz.de finden Sie weitere Informationen und den Gesetzestext, über den in der zweiten Phase des Volksbegehrens die Wählerinnen und Wähler von Baden-Württemberg mit ihrer Unterschrift direkt entscheiden dürfen.


Neue Agrarpolitik jetzt!

Jedes Jahr vergibt die EU 58 Milliarden Euro Agrarsubventionen - das sind 114 Euro von jedem Bürger!

Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte für naturverträgliche Maßnahmen. Der Großteil der Gelder belohnt die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und beschleunigt so das Vogel- und Insektensterben.

 

Das muss sich jetzt ändern - mit einer Reform der EU-Agrarpolitik! Die anstehenden Neuverhandlungen zwischen nationalen Regierungen und EU-Parlament über die Agrarsubventionen der nächsten sieben Jahre ist die letzte Chance, die Kehrtwende einzuleiten.

 

Online mitmachen: www.NeueAgrarpolitik.eu