Findeltieren helfen

 
 
 

Bitte lassen Sie junge Wildtiere in der Natur an Ort und Stelle. Meist finden sich die Eltern wieder und versorgen ihre Jüngsten. So springen junge Eulen z. B. schon aus dem Nest oder ihrer Höhle, lange bevor sie fliegen können. 

Waldkauz - "Ästling"

 

 Diese flaumigen Tiere nennt man „Ästlinge“ und sie werden dann bei Nacht wieder von den Eltern versorgt, bis sie selbstständig werden. Sollte man eine solche Eule entdecken, dann bitte nicht anfassen oder mit nach Hause nehmen. 

Auch die meisten kleinen Igel, die im Herbst anzutreffen sind, haben gute Chancen den Winter zu überleben. Also, lieber ein paar Äpfel nach der Ernte am Baum hängen lassen, anstatt den kleinen Kerl in den Keller zu sperren. 

Es gibt aber auch offensichtlichen Notbedarf von Wildtieren. Bei Jungtieren, wenn z.B. die Elterntiere verunglücken oder das Nest von Vögeln bei Baumaßnahmen vorzeitig entfernt werden muss, dann können Sie sich an folgende Stellen wenden: 

Internetseite des NABU: www.nabu.de unter dem Suchwort „Auffangstationen“ Hier können Sie naheliegende, kompetente Hilfe finden. 

Außerdem kann die Notnummer 030/284984-6000 nähere Auskunft geben.